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Bruno's Brunnengeschichten
Lina stand barfuß in ihrem Loft-Studio, das späte Nachmittagslicht fiel schräg durch die hohen Fenster und malte goldene Streifen auf den Betonboden. Mit 29 war sie schon lange keine reine Influencerin mehr – sie war ihre eigene Marke. „Lina Veil“ nannte sie die Linie, die sie gerade aufbaute: sinnliche, aber kunstvolle Kleidung für Frauen, die sich nicht entscheiden wollten zwischen stark und weich, zwischen kontrolliert und hingegeben.
Heute ging es um das Mood-Board für die neue Kampagne. „Dramatic Wet Editorial“. Sie hatte den Begriff schon vor Wochen in ihr Notizbuch geschrieben und immer wieder umkreist. Nasse Stoffe, die sich wie eine zweite Haut an den Körper schmiegen. Durchsichtigkeit, die nicht billig wirkt, sondern wie ein Gemälde von Wasser und Licht. Sie wollte genau das Gefühl einfangen, das sie selbst manchmal hatte, wenn sie nach einem Sommerregen nach Hause lief: lebendig, verletzlich, unwiderstehlich.
Sie hatte das Studio vorbereitet. Schwarzer Hintergrund, zwei…
Heute ging es um das Mood-Board für die neue Kampagne. „Dramatic Wet Editorial“. Sie hatte den Begriff schon vor Wochen in ihr Notizbuch geschrieben und immer wieder umkreist. Nasse Stoffe, die sich wie eine zweite Haut an den Körper schmiegen. Durchsichtigkeit, die nicht billig wirkt, sondern wie ein Gemälde von Wasser und Licht. Sie wollte genau das Gefühl einfangen, das sie selbst manchmal hatte, wenn sie nach einem Sommerregen nach Hause lief: lebendig, verletzlich, unwiderstehlich.
Sie hatte das Studio vorbereitet. Schwarzer Hintergrund, zwei…
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