
Sonntag, kurz nach dem Mittagessen, fuhr Julia wieder zurück. Während sie im Zug saß, der in fast unerträglicher Langsamkeit durch die Landschaft schlich, dachte sie noch mal an Eva und Tom. Die Beiden, so Julias Eindruck, waren sich gestern deutlich näher gekommen als in den vergangenen 15 Jahren, die sie sich schon kannten. Tom schien ein ganz neues Interesse an Eva entwickelt zu haben, seit er sie in der nassen Bluse gesehen hatte. Das hatte sich am Abend auf dem Balkon dann fortgesetzt. Julia hatte die vielen, fast zufällig wirkenden Berührungen und die aufmerksamen Blicke wahrgenommen, mit denen Tom seine Eva bedacht hatte, speziell, nachdem diese ihre Kleider nochmal nass gemacht hatte. Vielleicht würde das ja doch noch was mit den Beiden.
Dann wechselten ihre Gedanken zu Maria und den letzten paar Minuten am vergangenen Freitag, bevor Julia klitschnass zum Bahnhof eilen musste. Insgeheim musste Julia zugeben, dass sie es genossen hatte, nochmal von Maria ins Wasser befördert worden zu sein. Auch die vorhergehende Umarmung und das Gefühl, wie Maria ihren nassen Körper gegen ihren gedrückt hatte, hatte Julia noch deutlich in Erinnerung. Von Marias Aussage über ihre sexy Titten fühlte sie sich ebenfalls geschmeichelt. Schnell, bevor sie der Mut verließ, hatte sie ihr Smartphone in der Hand und eine Nachricht an Maria geschickt: „Ich bin in einer Stunde am Wehr. Sehe ich dich da?“
Die Antwort in Form eines roten Herzchens ließ nicht lange auf sich warten.
Natürlich hatte sich der Zug auf den letzten Kilometern noch ein paar Minuten Verspätung gegönnt und so musste Julia nun kräftig in die Pedale treten um pünktlich zu sein. Ziemlich atemlos und verschwitzt kam sie schließlich am Wehr an. Maria war bereits da.
Heute trug sie allerdings nicht ihre gewohnte Zimmererkluft sondern eine sommerliche, weiße Leinenhose, die kurz über den Knöcheln endete, sowie ein weißes Top und darüber eine weiße Bluse mit aufgerollten Ärmeln, die nur mit einem Knoten oberhalb ihrer Hüften locker geschlossen war. Der braune Gürtel war darunter gerade noch sichtbar. Der weiße Stoff kontrastierte mit ihr sonnengebräunten Haut An den Füßen trug sie offene Sandalen.
Direkt am Wasser hatte sie eine Decke ausgebreitet.
Maria war aufgestanden um Julia zur Begrüßung zu umarmen. Julia nutzte die Gelegenheit und drücke ihr ein vorsichtig prüfendes Küsschen direkt auf den Mund. Maria zuckte nicht überrascht zurück sondern erwiderte den Kuss. Das reichte Julia als Bestätigung und sie setzte ihren Plan direkt um.
Sie trat einen Schritt zurück, wobei sie Maria an den Händen hielt: „Gut siehst du aus. Weiß steht dir“, lobte Julia. „Aber ich brauche jetzt erst mal eine Abkühlung“. Ohne Marias Hände loszulassen trat Julia jetzt zwei weitere Schritte zurück, hinein ins Wasser, bevor sie sich fallen ließ und Maria mit sich zog. Die leistete keinen Widerstand.
Prustend und lachend tauchten Beide wieder auf, nur um sich im Wasser gleich wieder in die Arme zu fallen und erneut zu küssen. Aus der Umarmung wurde Streicheln. Schließlich rückten sie voneinander ab, hielten sich aber noch an den Händen und tauchten nochmal komplett unter.
„Mir war ja klar, dass wir wieder im Wasser landen würden“, begann Maria lachend, „aber dass das so schnell geht hätte ich nicht gedacht“.
„Da du am Freitag meine kleinen Titten so sexy fandest, wollte ich sie dir nicht länger vorenthalten“, grinste Julia und erhob sich aus dem Wasser. Ihren BH hatte sie bereits im Zug ausgezogen und der nasse Stoff ihres dünnen Tops verbarg nun rein Garnichts mehr.
Derweil dachte sie darüber nach, was Maria gerade gesagt hatte, „mir war klar, dass wir wieder im Wasser landen würden“, und trotzdem trug sie diese weißen Kleider.
Nein, nicht trotzdem sondern genau deswegen. Julia schaute ihre Freundin jetzt etwas genauer an und stellte fest, dass auch Maria Nichts unter ihrem weißen Top trug. Unter Wasser war das noch nicht so offensichtlich gewesen, als sie sich jetzt gegenüber standen, konnten aber weder Marias Top noch dünne Bluse irgendeinen Zweifel entstehen lassen. Sie ließ ihre Hand an Marias Arm emporwandern, über ihre Schulter hinunter zu ihrer Brust.
„Deine sind aber auch nicht schlecht“.
Wieder umarmten und küssten sie sich während nun ihre Hände ihre Körper erkundeten.
Als sie etwas später aus dem Wasser stiegen wurde offensichtlich, wie durchsichtig auch Marias Hose geworden war. Zumindest gewährte sie Julia einen guten Blick auf Marias Hintern. Falls sie noch irgendetwas darunter trug war das nicht zu erkennen.
Nach einigen Minuten, die sie eng umschlungen, sich streichelnd und knutschend auf der Decke verbrachten, entschieden sie sich dann aber schnell in eine privatere Umgebung zu wechseln.
In dieser Nacht würden sie nur ein Bett brauchen.
Kommentare 1
regenklamotten
Wieder toll geschrieben, danke!